Franz Ansprenger, der die politische Geschichte Afrikas erforscht hat, schrieb über einen Besuch im Jahre 1959 in Duala:
»In einer Stadt, die mir damals schon im Ganzen schäbig vorkam, stand ich plötzlich vor einem piekfein heraus-geputzten Haus. Es gehörte einem Geschäftsmann, der sich damals (heute wissen wir, erfolglos) um politischen Einfluß bemühte. Ich fragte meinen Begleiter wie kann dieser Mann hoffen, unter den ärmlichen Leuten hier in Duala Anhänger, Wähler zu finden, wenn er seinen Reichtum zur Schau stellt, also offensichtlich einer dün-nen Oberschicht angehört? Antwort: Im Gegenteil, die Leute freuen sich, daß wenigstens einer von ihnen es zu etwas gebracht hat, und sie wissen daß er etwas für sie tun wird, sollte er Macht bekommen.«