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Vorworte

Aufgrund der oft noch bescheidenen Nachrichtenver-bindungen in den Kolonien erfahren einige der weißen Bewohner erst nach Wochen oder teilweise sogar erst nach Monaten vom Ausbruch des Weltkrieges. Für die-se Glücklichen geht solange ihr friedlicher Alltag weiter. Einwohner von abgelegenen Südseeinseln und Teilneh-mer von Expeditionen in entfernten Gegenden der Kolo-nien sind dabei besonders begünstigt.

In Sphinxhafen am Nyassasee, im Süden Deutsch Ostaf-rikas, weiß niemand von der englischen Kriegserklä-rung vom 4. August 1914 an Deutschland. Dort liegt der kleine Dampfer Hermann von Wissmann für die jähr-lichen Wartungsarbeiten auf der Helling. Am 13. August 1914 fährt der britische Dampfer Gwendolen in den Naturhafen ein. Die Kapitäne der Guen und der Wiss-mann kennen sich gut, sie sind Saufkumpane. Der englische Kapitän erklärt dem deutschen Kapitän, daß zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien der Krieg ausgebrochen sei. Der Engländer hat den Befehl erhalten den deutschen Dampfer wie auch immer zu vernichten. Britische Soldaten montieren das kleine 3,7cm-Geschütz vom deutschen Dampfer ab und bauen Teile der Maschinenanlage aus. Zusammen mit der Munition des Geschützes wird alles an Bord des bri-tischen Dampfers gebracht.

Anstatt das deutsche Schiff zu versenken, zu verbrennen oder auf eine andere Art zu vernichten, wie ihm befoh-len wurde, hat der Engländer es nur unbrauchbar ge-macht. Der deutsche Kapitän und sein Maschinist wer-den von den Briten gefangengenommen und auch auf der Gwendolen mitgenommen. Bei der Rückfahrt der Guen gibt es ein mächtiges Besäufnis von Engländern und Deutschen an Bord.

Der nächste Besuch der Briten in Sphinxhafen am 30. Mai 1915, für die wirkliche Zerstörung der Hermann von Wissmann, wird nicht so friedlich sein.

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VORWORTE

Der Erste Weltkrieg ist die Urkatastrophe der Neuzeit, verursacht von internationalen Bankiers für ihre selbst-süchtigen Ziele. Ihr Hauptziel war und ist die totale Ver-sklavung der Menschheit unter ihre Herrschaft. Ihr Machtinstrument ist ihre Geldherrschaft. Sie verborgen ihr Geld – die Währungen der Welt sind ihr Eigentum – gegen Zins und Zinseszins und bringen so Menschen und Staaten in ihre Schuldknechtschaft.

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In den Jahren vor dem ersten der beiden Weltkriege der khazarischen Bankiers war die Bevölkerung der west-lichen Welt auf dem Weg in eine goldene Zukunft und protestierte seit Jahren auf vielen Veranstaltungen ge-gen einen Krieg. Aber wenige im Hintergrund hielten die Macht in Händen und für die Bekämpfung des aufkommenden Bewußtseins der Massen und für die Ausweitung ihrer Macht wurde der Erste Weltkrieg von ihnen gegen die Menschheit geführt.

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Der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer zu Anfang des Ersten Weltkrieges: »Daß viele Einge-borene die Frage in sich bewegen, wie es möglich sei, daß die Weißen, die ihnen das Evangelium der Liebe bringen, sich jetzt gegenseitig morden und sich damit über die Gebote des Herrn Jesu hinwegsetzen, fühlen wir alle. Wenn sie uns die Frage stellen, sind wir hilflos. – In meinem Hause achte ich darauf, daß die Schwarzen möglichst wenig von den Greueln des Krieges erfahren. Was wir an illustrierten Blättern bekommen, darf nicht herumliegen, damit die Boys, die lesen können, sich nicht in den Text und in die Bilder vertiefen und davon erzählen.«