Die Kolonial-Literatur blüht auch in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in einer Fülle von Sachbüchern, aber auch als Romanschriften teilweise in hohen Auflagen wie die Bücher von Hans Grimm. Trotz der Beendigung der amtlichen Kolonialpropaganda durch das Kolonial-politische Amt und seiner Tätigkeit überhaupt wegen der Kriegslage im März 1943 läuft die Veröffentlichung von Kolonialbüchern weiter. So erscheint 1944 das Buch Maschine Achtung! Leinen los! – Zehn Jahre Führer des Reichspostdampfers „Manila“ von Kapitän Hans Minssen und 1945 erscheint vom weitgereisten Walter von Rummel der Kolonialroman Der Jäger von Tinian, der in der deutschen Südsee spielt. Gedruckt ist Der Jäger von Tinian in Teschen, das bis 1919 zu Österreich gehörte und seit September 1939 zum Großdeutschen Reich.
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