Nauru wird alle zwei Monate von einem Dampfer der Jaluit-Gesellschaft angelaufen, der von Reich subven-tioniert ist. Die Insel hat den in der Südsee üblichen Koprahandel.
1899 wird von einem Mitarbeiter einer australischen Handelsgesellschaft entdeckt, daß Nauru wertvollste Phosphatvorkommen besitzt, und genauso die ebenfalls zu den Gilbert-Inseln gehörende Ocean Island, welche aber unter britischer Verwaltung steht. Das Phosphat ist in vielen tausenden von Jahren aus gewaltigen Mengen an Vogelkot entstanden. Verhandlungen beginnen zwi-schen der australischen Gesellschaft, der deutschen Jaluit-Gesellschaft, die die Rechte an den Naturschätzen von Nauru hat, und den Regierungen in Berlin und Lon-don. Schließlich wird 1906 ein Vertrag unterzeichnet. Darin tritt die Jaluit-Gesellschaft ihre Rechte am Phos-phatabbau in Nauru an die in London ansässige Pacific Phosphate Company ab und erhält dafür Aktienanteile an der englischen Gesellschaft.