Im Sommer 1909 beginnt die Verlegung des Seekabels Emden-Teneriffa durch den Kabelleger Stephan, um sowohl Südamerika als auch die westafrikanischen deutschen Kolonien unmittelbar mit Deutschland zu verbinden. Am 26. August 1909 erfolgt die Inbetrieb-nahme dieses Kabels.
Die Stephan verlegt sodann ein weiteres Kabel von Teneriffa nach Monrovia, der Hauptstadt der Neger-republik Liberia. Liberia wurde deshalb als notwendige Verstärkerstation für die Kabelsignale ausgewählt, wie auch das spanische Teneriffa, weil es weder englischer noch französischer Herrschaft unterliegt, und somit im Krisenfall nicht für deutschen Verkehr gesperrt werden kann. Dieses Kabel wird am 21. März 1910 dem Verkehr übergeben.
Das Südamerikakabel nach Pernambuco in Brasilien wird am 29. März 1911 dem Verkehr übergeben und das Kabel nach Togo und Kamerun geht am 20. Januar 1913 in Betrieb.