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Der langjährige Schutztruppenoffizier Ludwig Freiherr von Stein zu Lausnitz wird nach seiner Verabschiedung aus dem Truppendienst in Kamerun im Jahre 1910 als Leiter einer geographisch-wirtschaftlichen Expedition am unteren Sanga in Neukamerun 1913 noch einmal für amtliche Aufgaben herangezogen. Auf der Expedition zeigen ihm die einheimischen Pygmäen einen Pfad, den Mokele-Mbembe durch den Dschungel gezogen habe. Die Spuren überzeugen den Freiherrn von Stein davon, daß eine Saurierart im Innersten Afrikas bis in unsere Zeit überlebt hat und so sammelt der Freiherr gezielt Berichte über den elefantengroßen Saurier. Der Pflan-zenfresser – Stein wird von den Eingeborenen auch dessen Lieblingspflanze gezeigt – mit langem Hals und langem Schwanz lebt laut Aussage der Pygmäen in und an Gewässern und greift Menschen, die ihm versehent-lich zu nahe kommen, an und es sei auch zu Todesfällen gekommen. Für die Pygmäen im Südosten der deut-schen Kolonie ist Mokele-Mbembe (Der, der den Lauf des Flusses stoppt.) Teil ihres Lebens in den Urwäldern.